Meine Gasteltern waren immer für mich da


In freudiger Erwartung: Argentinische Austauschschüler vor ihrer Reise nach Deutschland

Stimmen zum VDA-Jugendaustausch mit Argentinien

Seit gut sieben Jahren führt der VDA in Zusammenarbeit mit der WachnitzStiftung in Eldorado/Provinz Misiones den Jugendaustausch mit Argentinien durch. In dieser relativ kurzen Zeit haben 119 Schülerinnen und Schüler aus dieser Provinz im Nordosten Argentiniens von dem Angebot Gebrauch gemacht, für drei Monate nach Deutschland zu kommen, hier in Gastfamilien zu wohnen und deutsche Schulen zu besuchen. Das vom VDA erarbeitete Programm findet in Argentinien und in Deutschland große Akzeptanz. Dafür sprechen die von Jahr zu Jahr wachsende Zahl der Austauschschüler sowie die zahlreichen Briefe und Berichte, die im Jugendreferat des VDA und bei der Wachnitz-Stiftung eingehen.


Für Maura Ester Gruber (17) aus Eldorado/Misiones im Nordosten Argentiniens war der dreimonatige Aufenthalt in Deutschland eine einmalige Gelegenheit, das Land und die Menschen näher kennenzulernen. „Am Anfang war es ziemlich schwierig", schreibt sie in einem kurzen Bericht über ihren Aufenthalt, „denn alles war anders als bei uns in Argentinien. Das Essen, die Traditionen und die Kultur waren uns fremd. Wir mußten uns erst daran gewöhnen und brauchten einige Zeit, um uns einzuleben." Geholfen haben ihr dabei ihre Gasteltern, Familie Prakash aus Rottenburg, mit der sie sich sehr gut verstanden hat. „Als ich traurig war, weil ich Heimweh hatte, waren meine Gasteltern immer für mich da. Sie haben mir immer gesagt, daß ich diesen Austausch genießen sollte. Das habe ich auch getan. Meine Gastschwestern waren sehr freundlich zu mir, so daß ich mich bei ihnen wie zu Hause fühlte."











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