Reisebericht der Brasilienreise vom 4. bis zum 14. August 2005

von Franziska Kröger

4. August: Um 13:30 Uhr trafen wir (14 Austauschschueler aus Deutschland und Tania mit ihrer Tochter Paula mit Sack und Pack) uns, um nach Balneario Camboriu /Brasilien zu fahren. Mit der puenklichen,   “argentienischen Verspaetung” sassen wir dann auch in unserem Reisebus.

Nachdem wir die Brasiliansche Grenze ueberquert hatten und alle (auch Ipek, trotz tuerkischem Pass) einreisen durften, kam sogar richtig Stimmung auf im Bus, was aber teilweise leider den anderen Fahrgaesten nicht so gefiel.

5. August: Morgens um 5:20 Uhr kamen wir dann endlich am Busbahnhof von Camboriú an, wo wir auf den Bus warteten, der uns zu unserem Hotel bringen sollte. Die erste Sache, die wir lernten, war, dass “ele” nicht etwa “Sie” heisst,  sondern den Weg in das Maennerklo weisst…

Fuer Brasilienreisende: “Ela” heisst sie!!!

Im Hotel angekommen und nach dem leckeren Fruehstueck (mit Schockotorte fuer die Naschkatzen von uns) zogen wir in kleinen Gruppen los, um die Stadt und die Einkaufsstrassen besser kennenzulernen. Am Nachmittag, als wir einige Reales(brasilianisches Geld) losgeworden sind, gingen wir an den Strand, um noch etwas von dem schoenen Wetter zu geniesen. Nachdem die Sonne im Meer versank, stuermten einige von uns noch den Hotelpool. Da die letzte Nacht nicht wirklich erholsam war, gingen einige frueh schlafen, der Rest begab sich auf die Suche nach einer netten Bar-teiweise sogar erfolgreich.

6. August: Nach dem Fruestueck fuhren wir mit einem Bus zu einer Gondelstation, um mit Gondeln auf den Berg zu fahren. Oben angekommen genossen wir die Aussicht. Wir fuhren auf der anderen Seite des Berges wieder herunter, um dort den Strand, die Sonne und das Meer kennenzulernen.

Am Nachmittag fuhren wir mit den Gondeln zurueck auf den Berg, um dort in einem Abenteuerpark klettern zu gehen. Wieder in Camboriu angekommen, fuhren die Meissten mit dem Bus zurueck in das Hotel, fuenf noch nicht so Ausgelaugte machten sich zu Fuss auf den 6 Kilometer langen Rueckweg-immer am Meer entlang.

Zum Abendessen gingen wir alle in ein "Iss-bis-du-platzt-Restaurant" und assen wirklich bis kurz vor dem Platzen. Einige schleppten sich in das Hotel zurueck, andere gingen in eine Bar, um die angefressenen Kilos abzutanzen.

7. August: Mit dem Bus sind wir wieder zur Gondelstation gefahren, aber diesesmal sind wir nicht mit den Gondeln zum Strand gefahren, sondern mit einem Piratenschiff (ohne Piraten allerdings). Das Wetter war auch nicht so gut wie am Tag zuvor. Einige Abgehaertete gingen aber trotzdem  ins Wasser, der Rest ging in den vielen Touristegeschaefften bummeln. Am fruehen Abend ging es zurueck. Der Abend und die Nacht gestaltete jeder selber…

8. August: Nach dem Fruestueck sind wir in einen Zoo gefahren, in dem einen einige Tiere einem richtig Leid tuen koennen, da sie keine artgerechten Gehege haben. In dem Zoo gab es auch ein kleines Aquarium und ein Museum mit ausgestopften Tieren und verschiedenen Skeletten. Mit dem Bus ging es dann noch an der Kueste entlang, wo es viele verschiedene Straende zu sehen gab. Aus wettertechnischen Grunden (Regen) hatten wir dann auch den Rest des Tages frei, was viele von uns zum erneuten Shoppengehen veranlasste.

9.August: Beim Aufstehen hoerten wir es schon:

Regen...

Regen...

Regen...

Aus diesem Grund bekamen wir den Tag auch frei.

Wir gingen fleissig einkaufen und am abend wagten sich einige ins Kino

10.August: Es regnet immernoch, deshalb haben wir noch einen Tag zu unsere freien Verfuegung.

Einige gingen einkaufen, anderen Kart-fahren und Skat spielen und wieder andere erholten sich von den anstrengenden, vorausgegangenden Naechten. 

11. August: Das Wetter ist wieder besser und deshalb machen wir uns gleich morgens um 8:00 Uhr auf den Weg auf die Insel Florianopolis, der Hauptstadt der Provinz. Zuerst waren wir an einem Strand, an dem alle Sandboarden gemacht haben. Das ist Snowboarden auf Sand. Das ist total lustig, aber auch anstrengend, vorallem die Aufstige, denn eine Lift gibt es nicht. (Eindeutig eine Marktluecke!) Zum Endsanden fuhren wir an einen Strand, wo auch gleich ein paar in das Meer sprangen, um den Sand loszuwerden, der nach dem Sandboarden wirklich ueberall war.

Bevor es zurueck nach Camboriu ging, waren wir noch in der Innenstadt, wo einige ihr letztes Geld ausgaben.

12.August: An diesem Morgen hiess es wieder frueh aufstehen, denn heute sollte getaucht werden. Mit einem Bus ging es an einen wunderschoenen Strand, von dem die Taucher allerdings nicht so viel mitbekamen. Es wagten sich allerdings nicht alle mit Sauerstoffmasken und Neoprenanzug in die Fluten, aber die, die es taten waren hellauf begeistert. Es gab Riesenschildkroeten, Fische und sogar Pinguine zu sehen! Am Abend gingen wir einige nochmal in das "Iss-biss-du-platzt-Restaurant", um fuer 10 Reales fuer mindestens 10 Personen zu essen. Kurz vor Mitternacht gingen wir an den Strand, um auf den Geburtstag von einer Mitreisenden Jana zu warten, nach dem Staendchensingen verstraeute sich die Gruppe-ins Bett, in eine Bar oder in den Sand.

13. August: Der letzte Tag!!!

Nach dem Fruehstueck und dem Kofferpacken, bzw.: dem “alles in ein Koffer stopfen und hoffen, dass er zugeht” gingen alle in die Stadt um ihre letzten, noch vorhandenen Reales fuer mehr oder weniger sinnvolle Dinge auszugeben und noch ein letztes Mal zu schwimmen und den Strand zu geniessen.

Um 18:00 holte uns ein Bus vom Hotel ab, der uns zum Busbahnhof brachte.

 

Es bleibt zu sagen: Vielen Dank fuer die tolle Reise!!!

Fuer Interessierte: Die Reise nach Brasilien ist ein Muss! Bei mir sind alle Austauschschueler gefahren und wir haben uns in der kurzen Zeit zu einer tollen Gruppe entwickelt und es sind richtige Freundschaften entstanden! Wir planen schon jetzt das erste Nachtreffen in Deutschland, da wir uns alle so gut verstanden haben und uns unbedingt wieder sehen wollen.

Bei uns ist einigen schon an den ersten Tagen das Geld ausgegangen, da man in Brasilien wirklich schon und auch billig einkaufen kann. Es ist also wichtig genuegend Geld dabei zu haben. Im Durchschnitt haben wir so 150 Euro in den 11 Tagen ausgegeben. Viva BRASIL !!!











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